Mortalität, Morbidität und Alterung

Sprecher

Dr. Eva Kibele
Statistisches Landesamt Bremen
Telefon: +49 (0)421 3612811
E-Mail: eva.kibele@statistik.bremen.de
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Enno Nowossadeck

Robert Koch-Institut Berlin
Telefon: +49 (0)30 187543227
E-Mail: NowossadeckE@rki.de
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Hintergrund und Forschungsziel

Mit dem demografischen Wandel und insbesondere der dynamischen Entwicklung der Lebenserwartung und dem Altern der Babyboomer gehen vielfältige Herausforderungen an die Gesellschaft einher. Wie Menschen gesund altern und wie sich das Krankheitsspektrum verändert, sind Forschungsbereiche, die an der Schnittstelle zwischen Demografie, Epidemiologie und anderen gesundheits- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen von wachsender Bedeutung sind. Mit der Ausdehnung der Lebensspanne einher geht das häufigere Auftreten altersassoziierter chronischer Krankheiten sowie von altersbedingten Funktionseinschränkungen und –störungen. Damit sind weitergehende Fragestellungen aufgerufen, wie sich die Gesundheitsversorgung von Menschen mit altersassoziierten Krankheiten sowie Funktionseinschränkungen und –störungen gestaltet und in Zukunft gestalten wird.

Der AK MMA widmet sich daher innerhalb der DGD u.a. diesen Themengebieten:

  • Änderungen des Krankheitsspektrums vor dem Hintergrund des demografischen Wandels
  • Regionale Unterschiede der epidemiologischen Strukturen und Trends infolge regionaler demografischer Unterschiede
  • Auswirkungen des demografischen Wandels und der Änderungen des Krankheitsspektrums für die Gesundheitsversorgung und ihre Sektoren
  • Trends der Sterblichkeit, der Todesursachenstruktur sowie der Risikofaktoren
  • Zukünftige Trends verschiedener altersassoziierter Krankheitsentitäten und der Versorgung durch das Gesundheitssystem
  • Methodische und konzeptionelle Herausforderungen

Der AK MMA setzt sich zum Ziel, die demografische Perspektive in der interdisziplinären Gesundheits- und Alternsforschung zu fördern.

Der AK MMA will ein Forum für die Präsentation aktueller Ergebnisse bieten, Austausch und Diskussion ermöglichen und themenspezifische Veranstaltungen organisieren. Ein wichtiges Anliegen stellt die Nachwuchsgewinnung und –förderung dar.

 

Veranstaltungen des Arbeitskreises Mortalität, Morbidität und Alterung