Willkommen bei der DGD

Die Deutsche Gesellschaft für Demographie (DGD) fördert die demografische Forschung und Lehre sowie den Austausch zwischen Wissenschaft und gesellschaftlichen Akteuren. Ziele der DGD sind die Verbreitung demografischen Wissens und die Verbesserung der Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit der demografischen Entwicklung.

 

FReDA Autumn School 2024

Das Erhebungsprogramm „FReDA – Das familiendemografische Panel“ am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden und der Forschungsschwerpunkt „Interdisciplinary Public Policy“ (IPP) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz laden ein zur FReDA Autumn School 2024. Sie findet vom 30.9. bis zum 2.10.2024 an der JGU Mainz statt. Anmeldungen sind jetzt möglich.

Deadline für Anmeldungen ist der 31. Juli 2024.

Zur Anmeldung geht es hier

Mapping Inequalities Through the Life Course Seminar

Unlocking Social Mobility Across Generations.

In this digital event organised by the EU-Funded project Mapping Inequalities Through the Life Course (Mapineq, led by Professor Jani Erola), we will draw policy recommendations from the latest research on the pressing issue of social mobility across generations. With leading experts in the field, we will identify the most relevant points of divergence in social mobility trends, their causes and implications for individuals and societies, and explore future policy options.

You are kindly invited to join our next event on

Tuesday, 18 June 2024, 15:00-16:00 CEST

For more information see here.

Migration and Mobility Research in the Digital Era (MIMODE 2024)

Call for Abstract: Migration and Mobility Research in the Digital Era (MIMODE 2024)

The recent availability of massive amounts of digital data have profoundly revolutionized research on migration and mobility, enabling scientists to quantitatively study individual and collective mobility patterns at different granularities as generated by human activities in their daily life. Harnessing such digital data offers many new opportunities to study migration and mobility and fill in the gaps left by traditional data. At the same time, such innovative data sources also come with several limitations, biases, and challenges, which have led to diverging research methodologies and frameworks, requiring even greater effort in their operationalization and communication to stakeholders and policy makers.

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Dienstagsdialoge des Einstein Centers Population Diversity

„Häusliche Pflege und Digitalisierung: Wo es hakt – und wie wir weiterkommen”

Dr. Johanna Schütz (Leiterin Abteilung „Informelle Pflege und Forschungsdaten” am Bayerischen Zentrum Pflege Digital, Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten)

Die Pflege älterer Menschen findet in Europa zum größten Teil zuhause statt. In Deutschland etwa werden 84 Prozent der pflegebedürftigen älteren Menschen zuhause versorgt, in der Regel von Angehörigen. Digitale Hilfsmittel wie Apps, Online-Plattformen oder Informations-Webseiten können diese Tätigkeit erheblich unterstützen. Die gute Nachricht ist: Sowohl Politik als auch Technikunternehmen und Gesundheitsbetriebe sind an digitalen Lösungen für die häusliche Pflege interessiert. Nicht selten wird dabei jedoch an Bedarf und Lebenswirklichkeit vorbeigeplant. Basierend auf interdisziplinären wissenschaftlichen Erhebungen erklärt Familien- und Gesundheitssoziologin Dr. Johanna Schütz, was Pflegende und Gepflegte dringender brauchen als Roboter. Und was getan werden muss, damit die Digitalisierung in den Haushalten wirklich ankommt.

Dienstag, 4. Juni 2024, 13-14 Uhr MESZ
Online-Vortrag und -Diskussion via Zoom (zur Anmeldung)

(in deutscher Sprache mit englischer Simultanübersetzung)

„Age-specific and cause-specific mortality contributions to the socioeconomic gap in life expectancy in Germany, 2003–21: an ecological study“ in The Lancet Public Health

Im renommierten Journal The Lancet Public Health ist der Artikel “Age-specific and cause-specific mortality contributions to the socioeconomic gap in life expectancy in Germany, 2003–21: an ecological study”  erschienen, an dem zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der DGD, insbesondere des Arbeitskreises Mortalität, Morbidität und Alterung, mitgewirkt haben. Die Studie zeigt, dass die Lebenserwartung zwischen Deutschlands benachteiligten und wohlhabenden Regionen heute noch weiter auseinanderklafft als vor gut 20 Jahren. Dies ist, so die Autorinnen und Autoren, maßgeblich auf unterschiedliche Sterblichkeitsentwicklungen infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und chronischen Lungenerkrankungen zurückzuführen.

Der Artikel findet sich hier

Bezugnehmend kommentierten Eva Kibele und Alison van Raalte die aktuelle (Daten-)Situation in Deutschland bzw. die Möglichkeiten und Herausforderungen der Bewertung sozioökonomischer Ungleichheiten in der Sterblichkeit auf regionaler Ebene, ebenfalls publiziert in The Lancet Public Health (hier).