Willkommen bei der DGD

Die Deutsche Gesellschaft für Demographie (DGD) fördert die demografische Forschung und Lehre sowie den Austausch zwischen Wissenschaft und gesellschaftlichen Akteuren. Ziele der DGD sind die Verbreitung demografischen Wissens und die Verbesserung der Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit der demografischen Entwicklung.

 

CfA: Submit, Revise, Resubmit – Publikationsworkshop für Promovierende in der Demographie

Ein zentrales Ziel der Promotion ist es, die eigene Forschung in wissenschaftlichen Zeitschriften zu veröffentlichen. Gerade die erste Einreichung eines Manuskripts kann jedoch herausfordernd sein: Welches Journal passt zu meinem Beitrag? Was muss vor der Submission vorbereitet werden? Wie gehe ich mit Gutachten um? Wie strukturiere ich eine umfangreiche Überarbeitung? Und worauf sollte ich bei Open Access, Publikationslizenzen und Dissemination achten?

Der von der Deutschen Gesellschaft für Demographie (DGD) finanzierte eintägige Workshop „Submit, Revise, Resubmit“ richtet sich an Promovierende in der Demographie und angrenzenden Forschungsfeldern, die sich praxisnah mit dem wissenschaftlichen Publikationsprozess auseinandersetzen möchten. Ziel des Workshops ist es, zentrale Schritte von der Journalauswahl über die Einreichung bis hin zur Überarbeitung und Veröffentlichung transparent zu machen, konkrete Strategien zu vermitteln und Raum für Austausch über Erfahrungen und offene Fragen zu schaffen.

Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Promovierende in einer frühen oder mittleren Phase der Promotion, die zu demographischen Fragestellungen oder angrenzenden sozialwissenschaftlichen Themen forschen. Der Workshop eignet sich sowohl für Promovierende, die ihre erste Einreichung vorbereiten, als auch für diejenigen, die bereits erste Erfahrungen mit Gutachten oder Revisionen gesammelt haben.

Datum und Ort: Der eintägige Workshop findet am 18. November 2026, von 10:30-17:00 Uhr an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin, statt.

Teilnahmegebühr und Reisekostenzuschuss: Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Für etwa zehn Teilnehmende können Reisekostenzuschüsse vergeben werden. Erstattet werden Fahrtkosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der zweiten Klasse bis zu einer Höhe von maximal 100 Euro pro Person. Die Zuschüsse sollen insbesondere Promovierenden mit begrenzten finanziellen Ressourcen sowie Promovierenden außerhalb Berlins die Teilnahme erleichtern. Übernachtungskosten werden nicht übernommen.

Anmeldung: Interessierte Promovierende werden gebeten, sich bis zum 28. Oktober 2026 anzumelden. Spätere Anmeldungen können berücksichtigt werden, ein Reisekostenzuschuss kann nach Ablauf dieser Frist jedoch nicht mehr gewährt werden. Die Anmeldung sollte folgende Angaben enthalten: Name und institutionelle Anbindung, Promotionsphase, Thema der Dissertation, kurze Angaben zu bisherigen Publikationserfahrungen, Erwartungen/Fragen an den Workshop, Angabe, ob ein Reisekostenzuschuss beantragt wird. Die Bewerber:innen werden bis zum 30. Oktober 2026 über die Annahme informiert.

Bitte senden Sie Ihre Anmeldungen an beide Organisatorinnen: Tabea Naujoks (tabea.naujoks@uni-rostock.de) und Sarah Schmauk (sarah.schmauk@bbaw.de). Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Tabea Naujoks.

CfA: Saisonale und räumliche Unterschiede in der klima-assoziierten Mortalität

Call for Abstracts des Arbeitskreises „Mortalität, Morbidität und Alterung“ der Deutschen Gesellschaft für Demographie für die Statistische Woche 8.–11. September 2026

Vor dem Hintergrund des Klimawandels ist mit einem Anstieg der hitzeassoziierten Mortalität in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zu rechnen. Die systematische Erforschung des Ausmaßes und der räumlichen Verteilung der klima-assoziierten Sterblichkeit, insbesondere der hitzeassoziierten (Exzess-)Mortalität, besitzt daher eine hohe Public Health Relevanz. Forschende sehen sich bei der Analyse jedoch oft mit methodischen Herausforderungen konfrontiert, die z.B. aus der zeitlichen Auflösung der Daten (z.B. Wochen- oder Monatsmittel der Temperaturen), ihrer Granularität (z.B. Abbildbarkeit von Hitzeinseln) sowie mit der Multikausalität der Todesursachen
hervorgehen können.

Die Session möchte daher einen Schwerpunkt auf aktuelle Studien aus dem Bereich der hitze- aber auch kälte-assoziierten Mortalität legen. Neben inhaltlichen Beiträgen sind auch Vorträge, die auf die methodischen Herausforderungen bei der Analyse eingehen, ausdrücklich erwünscht. Willkommen sind unter anderem Arbeiten aus den folgenden Themenschwerpunkten:

  • hitze- bzw. kälte-assoziierte (Exzess-)Mortalität
  • Auswirkungen der Interaktion von Hitze und Schadstoffbelastung in der Außenluft auf die Mortalität
  • Herausforderungen bei der Messung saisonaler Effekte in der Sterblichkeit (Methodik und inhaltliche Abgrenzung der Todesursächlichkeit)
  • statistische Modellierung von Temperaturschwellen und die sinnhafte Bestimmung einer Vergleichsperiode bei der Messung der Exzessmortalität
  • geeignete Daten und Analyseverfahren (Reanalyse vs. Messstation)

Einreichungen sind bis zum 01.05.2026 möglich unter https://www.conftool.org/statistische-woche-2026.

CfA: Methodische Herausforderungen, Lösungsansätze und aktuelle Entwicklungen in der Regionaldemografie

Call for Abstracts der Arbeitskreise “Demografische Methoden“ und “Demografische und Gesellschaftliche Entwicklungen” der Deutschen Gesellschaft für Demographie auf der Statistischen Woche 2026

Die Regionaldemografie steht vor tiefgreifenden methodischen und konzeptionellen Herausforderungen. Kleinräumige Bevölkerungsanalysen gewinnen angesichts von Urbanisierung, demografischer Alterung, Binnen- und Außenmigration, sowie Transformationsprozessen ländlicher Räume zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Datenqualität, Modellierung, Prognosefähigkeit und interdisziplinäre Anschlussfähigkeit.

Neue Datenquellen (z. B. Registerdaten, Big Data, Mobilfunkdaten), innovative Schätz- und Prognoseverfahren sowie kleinräumige Simulationsmodelle eröffnen neue Perspektiven – werfen jedoch zugleich Fragen zum Datenschutz, der Repräsentativität, methodischer Robustheit und dem Einbezug statistischer Unsicherheit in regionaldemografischen Analysen auf.

In diesem Kontext rufen die DGD-Arbeitskreise Demografische Methoden und Demografische und gesellschaftliche Entwicklungen zu Einreichungen in ihrer gemeinsamen Sitzung zum Thema „Methodische Herausforderungen, Lösungsansätze und aktuelle Entwicklungen in der Regionaldemografie“ im Rahmen der Statistischen Woche 2026 auf, die 08.-11.09. an der Uni-
versität Duisburg-Essen stattfinden wird.

nähere Informationen: Call_DGD_StatistischeWoche_2026

Abstracts dürfen einen Umfang von maximal 300 Wörtern nicht überschreiten.
Einreichungen sind bis zum 01.05.2026 möglich unter https://www.conftool.org/statistische-woche-2026. Inhaltliche Rückfragen können jederzeit an die unten genannten Ansprechpartner gerichtet werden.

Wir freuen uns auf interessante Beiträge und spannende Diskussionen.

 

Arbeitskreis „Demografische Methoden“:

Dr. Patrizio Vanella (patrizio.vanella@aqua-institut.de)

Prof. Dr. Gabriele Doblhammer (gabriele.doblhammer@uni-rostock.de)

 

Arbeitskreis „Demografische und gesellschaftliche Entwicklungen“

Dr. Philipp Deschermeier (deschermeier@iwkoeln.de)

Prof. Dr. Christina Wilke (christina.wilke@fom.de)

Positionspapier: Demografische Forschung und amtliche Statistik – Perspektiven und Potenziale der Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Demographie hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) ein Positionspapier veröffentlicht. Im Zentrum des Papiers stehen die Potenziale und Perspektiven einer engeren Zusammenarbeit zwischen demografischer Forschung und amtlicher Statistik. Das Positionspapier kann unter nachfolgendem Link abgerufen werden.

Demografische-Forschung-und-amtliche-Statistik-Perspektiven-und-Potenziale-der-Zusammenarbeit