Statistische Woche 2019 in Trier

Der Arbeitskreis „Mortalität, Morbidität und Alterung“ der Deutschen Gesellschaft für Demographie organisiert in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsberichterstattung des Bundes am Robert Koch-Institut im Rahmen der Statistischen Woche 2019 einen Workshop zu den Herausforderungen bei der Analyse der Todesursachenstatistik.

Bei der Kodierung der Todesursachen gibt es regionale und zeitliche Unterschiede, beispielsweise durch unterschiedliche Angaben von Ärzten, unterschiedliche Weiterverarbeitung der Angaben durch Kodierer oder Anwendung von automatisierten Kodiersystemen sowie unterschiedliche Autopsieraten. Diese Einschränkungen müssen bei der Auswertung der Todesursachenstatistik berücksichtigt werden.
Ziel des Workshops ist es, verschiedene methodische Herausforderungen bei der Nutzung der Todesursachenstatistik zu behandeln und zu diskutieren, beispielsweise:
–       Regionale und zeitliche Vergleichbarkeit der Todesursachenstatistik
–       Umgang in der Auswertung mit Inkonsistenzen in der Kodierung
–       Erfahrungen mit multikausaler Todesursachenstatistik
Einreichungen sind sowohl zu methodischen Fragestellungen als auch zu empirischen Ergebnissen möglich.

Weitere Informationen und Einreichungen (bis 1. Mai 2019) unter: http://www.statistische-woche.de/