Die DGD

Was ist die DGD?

Die Deutsche Gesellschaft für Demographie ist eine politisch unabhängige Vereinigung von Wissenschaftlern sowie wissenschaftlich interessierten oder tätigen Personen und Institutionen, die auf dem Gebiet der Demographie oder in angrenzenden Disziplinen tätig sind. Entstanden ist die DGD im Juni 2001 durch Verschmelzung der Deutschen Gesellschaft für Bevölkerungswissenschaft, 1952 in Hamburg gegründet, und der Johann-Peter-Süßmilch-Gesellschaft für Demographie, gegründet 1990 auf Initiative von Demographen der ehemaligen DDR. Zu ihren Mitgliedern zählen Demographen, Soziologen, Wirtschaftswissenschaftler, Politikwissenschaftler, Geographen, Statistiker, Historiker, Psychologen, Mediziner und Vertreter anderer Fachgebiete sowie Fachleute aus anderen europäischen Ländern.

Die Gesellschaft versteht sich als Plattform für die Diskussion theoretischer, methodischer und aktueller Fragen der Bevölkerungswissenschaft. Sie will den Erkenntnisfortschritt in Fragen der theoretischen und  problemorientierten Demographie in Wort und Schrift fördern. Sie behandelt Verfahren und Ergebnisse der Demographie/Bevölkerungswissenschaft, der Bevölkerungsstatistik und der einschlägigen Forschungen der beteiligten Fachgebiete und diskutiert sie anhand der fachwissenschaftlichen Theorien und der praktischen Erfahrungen. Sie sucht das Verständnis für demographische Probleme in der Öffentlichkeit zu fördern.

Dem internationalen Austausch der Bevölkerungswissenschaft dient ihre enge Zusammenarbeit mit ausländischen Gesellschaften. Sie unterhält dafür Kontakte zu internationalen demographischen Vereinigungen wie der European Association for Population Studies (EAPS) sowie der International Union for the Scientific Study of Population (IUSSP).

Die DGD will den Dialog aller Beteiligten guten Willens fördern. Sie verurteilt deshalb alle gegen die Würde von Personen oder deren Gleichberechtigung gerichteten Anschauungen und Handlungsweisen. Sie setzt sich ein für eine die allgemeine Wohlfahrt unterstützende Bevölkerungsentwicklung.

Zu ihren Aufgaben gehören:

  • die Klärung von Fachfragen der Demographie;
  • die Förderung des wissenschaftlichen Gedankenaustausches;
  • die Pflege der wissenschaftlichen Beziehungen zur Fachwissenschaft und zu verwandten wissenschaftlichen Disziplinen und Gesellschaften des In- und Auslandes;
  • die Unterstützung von akademischer Lehre und wissenschaftlicher Forschung;
  • die Förderung und Beteiligung an der Diskussion demographischer Fragestellungen, die für viele Akteure immer zentraler werden.

Der wissenschaftlichen Erörterung dienen Jahresversammlungen, sonstige wissenschaftliche Tagungen, Kurse, Vorträge und Veröffentlichungen. Die Ergebnisse der Tagungen und andere Beiträge zu wissenschaftlichen und organisatorischen Fragen der Demographie werden zeitnah veröffentlicht und damit für Forschung, Lehre und die Allgemeinheit zugänglich gemacht.

Die Satzung

Die Satzung der Deutschen Gesellschaft für Demographie e.V., in der von der Mitgliederversammlung am 6. März 2003 beschlossenen Fassung, können sie hier herunterladen.

Satzung als PDF